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From South to North

Weiter ging unsere Reise von nun an Richtung Norden und nach dem Verlassen von San Antonio besuchten wir den kleinen Ort Namens „Gruene“, unmittelbar im Umkreis von New Braunfels – also man merkt schon den relativ deutschsprachigen Einschlag. Nichts desto trotz erwies sich Grüne als eine wirklich kleine Perle, auf einem kleinen Hügel gelegen, von einem Flusslauf idyllisch gekreuzt und umgeben von vielen Bäumen und Wiesen, fast wie eine Oase. Das kleine Zentrum ist so gemütlich, dass man es hier schon eine Weile aushalten kann – ein Weinlokal mit einem toll angelegten Gastgarten, ein riesiges Antiquitätengeschäft, welches einen auf eine Zeitreise mitnimmt und ein super „Greislerladen“ in dem man alles aus der näheren Umgebung kaufen kann. Doch all diese Gemütlichkeit konnten wir nicht all zu lange genießen, da es Samstagnachmittag war und wir noch die Strecke bis Austin vor uns hatten.

Genau zu Sonnenuntergang erreichten wir Austin und auch die 6th Street, die wir schon von letzten Jahr kannten, doch es war diesmal Samstag und in Austin sprudelte es nur so von musikalisch begleiteten Nachtleben, aus den zahlreichen Bar´s und Restaurants duftete das Essen, eine Mischung von verschiedensten Tönen erklang nahezu aus jeder Himmelsrichtung von den unzähligen Bands die ihre Live Gigs zum Besten gaben und somit dauerte es auch nicht lange und wir machten es uns in einer Bar gemütlich um ein wenig mit zu lauschen. Im Anschluss fielen uns dann auch die vielen Rad Rikscha Fahrer auf und so heuerten wir kurzer Hand David an, der uns durch das nächtliche Austin chauffierte und wir konnten uns somit dank seiner Erklärungen ein ganz anderes Bild von Austin machen. Spät aber doch gingen wir zu Bett und stärkten uns Tags darauf mit einem Cappuccino im Walton’s (einem Café, das Sandra Bullock gehört) und besuchten anschließens „South of Austin“. Wir fanden und mitten in einem „Hot Rod Treffen“ wieder, wo sich hunderte alte, gestylte Autos aus vergangenen Zeiten ein Stelldichein gaben. Das ganze Getümmel wurde uns dann doch etwas zu viel und wir gönnten uns ein wenig Erholung am nahe gelegenem aufgestauten Lake Travis, ehe wir unsere Fahrt fortsetzten Richtung Dallas/Fort Worth.

Am nächsten Morgen spazierten wir ein wenig durch Dallas und machten noch etwas Sightseeing und erkundeten auch den Pioneer Plaza, wo sich zahlreiche in Metall gegossene Longhorns bewundern lassen. Anschließend fuhren wir gleich in die Zwillingsstadt Forth Worth zu den uns schon bekannten Stockyards, wo uns die echten Longhorns begrüßten. Das verleitete uns natürlich auch gleich zu einem saftigen Steak, das wir uns im H3 Ranch mit einem texanischen „Shiner„-Bier servieren ließen. Gut gestärkt, bei tollem Licht und der super Umgebung entstanden auch ein paar Bilder von uns und komplettierten diesen wunderschönen Tag.

Der folgende Tag war dann wieder ein Reisetag, an dem wir noch das beeindruckende Dallas Cowboy Stadium von außen betrachteten (leider ist zu dieser Zeit keine NFL Football Saison) und später auch noch einen Abstecher bei der Soutfork Ranch machten, ehe wir uns weiter Richtung Arkansas bewegten…

Bleibt gespannt, bald geht´s weiter…

Ingrid uns Stefan
















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Texas 2013 – back in Middlewest

Howdy again!

Ein Jahr ist nun vergangen und es hat uns wieder nach Texas gezogen und diesmal wählten wir Houston als Startpunkt. Los ging es für uns am Ostersonntag, wo wir bei Schneefall in Salzburg ankamen und früh morgens dann unsere Flüge nach Houston anstanden. Alles verlief prima, vor allem der wirklich sanfte Flug mit dem A380 und mit 10 Stunden verging dieser auch sehr schnell. Der Südosten von Texas empfing uns mit sommerlichen 29 Grad, die wir überaus angenehm empfanden 🙂 Doch das war es auch schon mit dem warmen Eindruck und wir konnten uns laut den Wettervorhersagen gleich mal den Kopf zerbrechen, denn Nordamerika ist fest im Griff von „Walda“, einem wirklich hartnäckigen Wintertief, das nach Belieben kalte und nasse Peitschenschläge auf unsere geplante Route werfen sollte. Ohne uns aber allzu viel beirren zu lassen, drehten wir unsere Reiserichtung einfach um und starteten Richtung Westen. Bevor unser Roadttrip startete, besuchten wir noch ein Baseball-Spiel „Houston Astros“ gegen die „Texas Rangers“ im Minute Maid Park. Äußerst eindrucksvoll, wenn man das erste Mal bei so einem typisch amerikanischen Sportereignis dabei ist!!

Von Houston ging es dann über Weimar, New Braunfels, San Antonio bis nach Fredericksburg ins „Hill County“ von Texas, welches man schon von den Namen teilweise erkennen kann, stark auf deutsche und tschechische Siedler hindeutet. Diesen sehr hügeligen, aber wunderschönen Teil, hatten wir letztes Jahr leider auslassen müssen und holten das nun quasi nach. Die Fahrt dorthin war übrigens mit Regenschauern gespickt und verhältnismäßig kalten 14 Grad nicht so wohltemperiert wie erhofft. Nichts desto trotz erreichten wir Fredericksburg und wurden gleich von dem schönen Ortskern positiv überrascht. Am nächsten Tag machten wir uns dann gleich zum „Enchanted Rock“ auf, der eine nicht so unwichtige Erhöhung und vor allem markante Landschaftsprägung darstellte. Es handelt sich dabei um eine rötlich schimmernde Granitsteinformation die mit ca. 180m aus dem umgebenden Hügelland herraussticht. Wir als geübte Alpinisten 🙂 mussten natürlich da rauf steigen und den Ausblick genießen zu können. Den „Gipfelsieg“ kosteten wir aber nur kurz aus und machten uns alsbald auf die Weiterfahrt Richtung Süden nach San Antonio, wo uns auch endlich wieder die Sonne begleitete.

Hier genossen wir wieder einen Stadtbummel – den sogenannten „riverwalk“ und beobachteten das mexianisch-texanische Treiben inmitten der Stadt. Natürlich durfte auch diesmal ein Besuch des mexikanischen Marktes (der größte außerhalb Mexikos) nicht fehlen und so manches Andenken landete in der Einkaufstasche.

Aber nun seht selbst, was wir in den ersten Tagen unseres Urlaubs erlebt haben

Viele GrüßeIngrid & Stefan


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Cowboy + Cowgirl = LOVE

Viele von euch haben uns wahrscheinlich letztes Jahr während unseres Aufenthalts in Texas begleitet – wir haben ja ausführlich von unserem Roadtrip berichtet. Um der kalten Jahreszeit ein wenig entgegenzuwirken, haben wir nun mal auch von uns eine Fotostrecke erstellt. Diese Bilder entstanden letztes Jahr quasi in letzter Minute, kurz vor unserer Heimreise und diesmal standen wir selbst vor der Linse – mal was anderes 🙂

Als Location diente uns die Umgebung der Stockyards in Fort Worth – und anschließend gönnten wir uns noch einen vergnüglichen letzten Abend im Billy Bob’s bei toller Livemusik.

Wie man vermuten mag, Texas hat es uns schon etwas angetan – da liegt es natürlich praktisch auf der Hand, dass wir da unbedingt noch mal vorbei schauen wollen 🙂 also bald geht´s los, seid gespannt!

In diesem Sinne wünschen wir euch viel Spaß beim durchstöbern der Bilder und wünschen euch jetzt schon ein wunderschönes Osterfest und würden uns freuen, wenn ihr uns demnächst wieder ein wenig in den USA begleitet.

Alles Liebe,

Ingrid & Stefan

PS: Hier gibt’s noch ein Kurzvideo über unseren Roadtrip 2012






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Heidi Holzinger28. März 2013 - 09:28

Diese Fotos sind wirklich ganz ganz toll. Hab richtig Lust auf Texas bekommen. Hoff es geht euch gut und wir sehen uns blad mal wieder. Ganz liebe Grüße aus Wien, Heidi

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Das war die WPPI – Las Vegas

Es ist nun 2 Wochen her, dass ich (Stefan) mich auf Weg in die USA machte, um die WPPI zu besuchen. Ohne allzu große Erwartungen ließ ich mich auf dieses Abenteuer ein und wollte mich einfach überraschen lassen, diesmal leider alleine ohne Ingrid 🙁 und das für eine ganze Woche…

Nach einem doch recht langem Trip (21h) erreichte ich Vegas spät abends und konnte dann schon bald Carmen und Ingo, sowie Nadia und Eddy begrüßen. Hier sind wir auch schon bei den Beweggründen 🙂 auf Empfehlung von Carmen und Ingo plante ich die WPPI zu besuchen, die schon letztes Jahr ihren Einstand dort hatten. Der erste Tag war eher zur Eingewöhnung und Zeitumstellung gedacht, doch bei den doch recht kühlen Temperaturen in Vegas verbrachte ich die Zeit nicht mit Sonne tanken am Pool, sondern schlenderte den Strip entlang um das verrückte, schrille, (könnte jetzt noch 20 Eigenschaftswörter aufzählen 🙂 ) Las Vegas zu erkunden. Da wir mit Ingrid schon mehrmals hier waren, war der Flash sicherlich nicht so groß wie beim ersten Mal, aber Vegas ist einfach immer wieder eine Reise Wert, auch wenn es sich nicht sonderlich viel verändert hat. Gegen Abend lernte ich auch noch Steffen, den Stilpirat kennen und somit gab es quasi dann schon ein kleines (deutsch/österreichisches) Wedding Meetup und danach ging es dann zum gemeinsamen Abendessen.

Es war Sonntagmorgen, noch etwas müde aber doch ein wenig aufgeregt, stand der erste Tag mit den ersten „Platform classes“ an und am Weg in das MGM Convention Center zeigte sich schon auch ein wenig die Vielzahl der Besucher, gefolgt von den sehr groß dimensionierten Räumlichkeiten, also alles typisch amerikanisch. Dann ging es los und der ausgewählte Vortragende war Dane Sanders und der gut besuchte Raum lauschte Dane und verfolgte seine Präsentation. Die Reden waren mit 1,5h gut veranschlagt und es konnte viel Information transportiert werden. Im Prinzip verhielt sich der restliche Sonntag sowie die darauffolgenden Tage ziemlich ähnlich, dh. man konnte sich seine Wunschthemen auf einer Art Stundenplan selbst aussuchen und verfolgte dann gespannt die Reden und Präsentationen. Zwischen den Talks gab es dann immer wieder die Gelegenheit, sich ein wenig unter die Leute zu mischen und Kontakte zu knüpfen, oder einfach nur um zu philosophieren. Ab Montag waren dann auch sämtliche Messestände geöffnet und man konnte sich rund um das Hochzeitsbusiness interessante Ideen ansehen, neues Equipment oder hilfreiche Tools bestaunen.

Soviel Informationsfluss und unzählige Messestände in wohlklimatisierten (also sehr kühlen) Räumen ohne Fensterlicht verleiteten dann auch irgendwie mal fotografieren zu gehen und das natürlich auch in einer etwas anderen Umgebung und unglaublichen Licht. Glücklicherweise waren noch zwei Österreicher auf der WPPI, Carina und Martin, die Carmen und Ingo bereits vom Vienna Wedding Meetup kennen. Carmen und Ingo zögerten nicht lange und machten den Vorschlag, am späten Nachmittag einfach ein wenig shooten zu gehen und hatten somit mit Carina und Martin gleich davon überzeugt vor der Linse zu stehen. Ich schloss mich da an und es ging dann Richtung Süden, vorbei an Boulder City zu einer entlegenen „Ghost Town“ – einer idealen Location, die Carmen von letztem Jahr noch in Erinnerung behalten hatte. Auf diesem Areal haben die Besitzer so ziemlich alles zusammengetragen, was man sich nur vorstellen konnte und der Kreativität sämtliche Freiheitsgrade offen lässt und gepaart mit traumhaften Lichtbedingungen einfach nur zum Fotografieren einlädt. Carmen und Ingo haben bereits über den Shoot berichtet, schaut doch einfach mal vorbei und meine Eindrücke davon folgen etwas weiter unten.

Die Zeit raste nur so dahin, Reden, Messe, Fotoshooting, viele Leute kennen lernen und die Woche in Las Vegas begann sich auch schon dem Ende zuzuneigen und es Stand dann vor etwas mehr als einer Woche auch schon wieder die Heimreise am Programm und so musste ich das mittlerweile etwas aufgeheiztere Nevada wieder verlassen und ins wieder erkühlte Österreich heimreisen. Einerseits war es schade, doch anderseits überwog das Wiedersehen mit Ingrid und die vielen tollen Gedanken, die ich mit im Gepäck hatte.

Noch kurz mein Fazit zur WPPI: Ohne große Erwartungen kam ich an, jedoch wurde ich nur so inspiriert von vielen neuen Ideen, anderen Blickwickeln und Betrachtungsweisen, lernte super nette Leute kennen und hörte ergreifende Präsentationen… Es wird wohl noch eine Weile dauern, all dies zu verarbeiten, aber es war eine tolle Zeit!

Zu guter letzt findet ihr jetzt noch ein paar bildliche Eindrücke und ich wünsche euch noch einen schönen Wochenstart.

Stefan

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Flucht in die Karibik – Teil3

Wir waren im November 2012 wiedermal cruisen – diesmal in die südliche Karibik und es war die beste Route, die wir bis jetzt gemacht haben!!
Das Schiff legte am 18.Nov in San Juan/Puerto Rico ab, aber wir reisten schon ein paar Tage vorher  an um die Insel ein wenig zu erkunden… und die Anreise zum Flughafen hatte es in sich: Voller Vorfreude starteten wir am 15. Nov um 5.15 Uhr von Villach/Kärnten in Richtung Münchner Flughafen. Obwohl der Flug erst um 12.15 startete wollten wir genug Zeitpuffer haben – und das erwies sich später als kluge Entscheidung….

Bis Holzkirchen kamen wir zügig voran – keine Probleme… aber dann ging’s los: im Radio hörten wir: Autobahnsperre bei Holzkirchen – 2 LKW und 1 PKW ineinander verkeilt – wie lange die Sperre dauert ist unbekannt.
Und dann sahen wir auch schon die Warnblinkanlagen der Autos vor uns – wir waren  mitten im Stau! keine Möglichkeit mehr abzufahren. Was nun? Wir warteten ca ½ Std, aber nichts passierte – kein Vorwärtskommen. Immerhin war die Rettungsgasse gebildet und die Feuerwehr brauste an uns vorbei.

Stefan rief bei US Airways an bis wann die Koffer aufgegeben werden müssen und unser Name wurde vermerkt – ich beim Bayern 3 Verkehrsservice. Die wussten auch nicht wie  lange die Sperre dauert. Ich fragte nach der Telefonnr von der Polizei und klingelte gleich drauf bei der Polizei Rosenheim an. Mittlerweile war es 9.30 Uhr. Der Polizeibeamte konnte mir leider auch nur sagen, dass die Sperre noch mindestens 2 ½ Std dauern würde. Das hieß: wir würden unseren Flug klar verpassen…
Uns war dann schon etwas flau im Magen und ich fragte den Beamten noch am Telefon, ob wir denn die Rettungsgasse benützen dürften, nachdem ich ihm auch erklärt habe dass wir unbedingt unseren Flug erreichen mussten. Er meinte, dass er mir das natürlich nicht erlauben kann, aber wir wären nicht die ersten und in diesem Fall sollten wir wissen was zu tun ist.
So, meine Entscheidung war gefallen – auch wenn es nicht legal ist: ab durch die Rettungsgasse. Stefan fuhr dann langsam los. Die Augen der anderen Leute hättet ihr mal sehen sollen – ich möchte gar nicht wissen was die uns nachgeschimpft haben aber das war uns in dem Fall auch egal. Wir fuhren bis zum Unfallort vor – dort wurde zwar schon „aufgeräumt“ aber der Abschleppwagen war noch nicht da. Wir erklärten den Feuerwehrbeamten dass wir unbedingt zum Flughafen müssten und sie lotsten uns durch!! Wir waren das erste Auto das den Stau verlassen konnte und nun hieß es  Gas geben (was auf der deutschen Autobahn ja auch erlaubt ist). Nachdem wir auch den Parkplatzservice hinter dem Flughafen gefunden hatten und uns der Shuttle schließlich zum Terminal brachte waren wir schon etwas erleichtert. Aber es war mittlerweile 11 Uhr – schnell zum Schalter, Koffer abgeben, ab durch die Sicherheitskontrolle und im Eiltempo zum Abflugsterminal. Dort nahmen wir uns noch die 5 Minuten um ein kleines Bier zu trinken  – zum Nerven beruhigen 😉 – dann rein ins Flugzeug und Sitzplätze einnehmen – es war geschafft! Der Airbus startete pünktlich und wir konnten uns endlich auf unseren Urlaub freuen!!

Der Flug verlief ruhig und nach einem Zwischenstopp in Philadelphia kamen wir um 23 Uhr Ortszeit in Puerto Rico an. Wir warteten auf unsere Koffer und gleich danach gings zur Rental Car Station und mit dem Mietwagen fuhren wir zu unserem Hotel „Tres Palmas Inn“, bezogen unser Zimmer und gingen auch bald schlafen, da wir doch mittlerweile etwas müde waren. Dank des Jetlags waren wir schon sehr früh munter und genossen das Frühstück mit Blick auf das Meer!
Wir beschlossen die Insel ein wenig zu erkunden und unser erstes Ziel was das Arecibo Observatorium – dort wurde auch schon Goldfinger gedreht!  Die Hitze war mittlerweile schon sehr stark, aber eine kühle Piña Colada machte es erträglicher.  Nun leitete uns das Navi weiter, aber anscheinend war das Kartenmaterial nicht up to date und so landeten wir entweder im Dschungel oder die Straße war kurzerhand gesperrt  aber gegen Abend kamen wir wieder wohlbehalten im Hotel an und am nächsten Tag ging es weiter mit Sightseeing. Die Altstadt von Puerto Rico kannten wir zwar schon von einem Stopp auf unserer letzten Kreuzfahrt aber wir wollten trotzdem nochmal einen Abstecher zur Festung machen.

Schließlich brachten wir dann unseren Mietwagen zurück und fuhren mit dem Taxi zum Hafen wo auch schon unser Schiff auf uns wartete – und mit uns auch die restlichen gefühlten 4000 Leute, die alle gleichzeitig einschiffen wollten – eh klar.  Nach 1 Std Einschiffungsvorgang konnten wir auch endlich die „Adventure of the Seas“ betreten und waren sehr beeindruckt: es wirkte doch etwas nobler und heller also die beiden Carnival-Schiffe (Valor und Glory) mit denen wir bis jetzt unterwegs waren.  Die Kabine war sehr schön und geräumig und vom Balkon aus genossen wir den Blick über den Hafen. Da das Schiff erst am Abend auslief, hatten wir noch Zeit und erkundeten die verschiedenen Bereiche und uns war gleich klar: wir waren total zufrieden mit unserer Wahl, dass wir mal eine andere Reederei ausprobiert haben (Zur Info: auch die Carnival Victory verließ am gleichen Tag Puerto Rico und hatte eine ähnliche Route wie die Adventure ots)
Um 20.30 Uhr war es dann soweit – das Schiff fuhr los und die Kreuzfahrt begann!

1. Landgang: St. Croix

Nach einer sehr ruhigen Fahrt legte das Schiff um 8 Uhr in St. Croix an. Wir genossen ein kleines Frühstück am Balkon und gingen etwas später dann noch was „Richtiges“ frühstücken. Gegen halb 10 machten wir uns dann auf dem Weg und besuchten zuerst den Hafenbereich. Nach ein paar Souvenierständen und einem Schluck St.Croix-Beer spazierten wir den Strand entlang bis wir zur Bar „Coconut‘s at the Beach“ – hier war es für uns perfekt! Eine nette Bar, gratis Strandsessel + Tisch (wenn man etwas konsumierte) und lässige Live-Musik (nicht zu vergessen das gratis WLAN) so konnten wir gleich die ersten Fotos Richtung Heimat schicken und auch für ein kurzes Skype Gespräch war Zeit)
Wir genossen den Tag am Strand inkl schnorcheln und Cocktails trinken – es war herrlich! Um 16.30 mussten wir wieder an Board sein, denn um 17 Uhr legte das Schiff wieder ab. Resümee: ein toller erster Landgang – ganz nach unseren Vorstellungen! Ich habe ganz vergessen zu erwähnen, dass wir am Einschiffungstag bei einem Gewinnspiel mitgemacht und auch was gewonnen haben – ein „Rasul“ = Dampfsauna-Aufenthalt für 2 inkl Schlamm-Maske – sehr fein! Das genossen wir auch noch als wir an Board zurückkamen und ich noch meinen Sonnenbrand schnellbehandelt habe

2. Landgang: Sint Marteen

Auf diese Insel freuten wir uns schon besonders, da wir ja von Maho-Beach einiges gelesen und gehört haben. Zuerst schnappten wir uns aber ein Sammeltaxi und fuhren auf den französischen Teil der Insel in die Stadt Marigot.
Ein nettes Plätzchen, aber theoretisch hätten wir uns das Taxi und den Besuch dort auch sparen können. Wir schlenderten ein bisschen durch die Gassen und die Hitze trieb uns aber bald in ein Café wo wir einen Smoothi genossen. Dann wieder ab zum Taxistand und zum Maho-Beach. Und ja: auf dieser Insel gibt es wirklich zuviele Autos. Schon auf der Fahrt nach Marigot war es mehr oder weniger ein stop-and-go und auch zum Maho-Beach war es nicht viel anders. Aber wir hatten ja keinen Stress und schon bald saßen wir in der „Sunset Bar“ und staunten nicht schlecht, also doch nach ca 15 Minuten Aufenthalt die türkische KLM zu erspähen war – was für ein Glück! Wir brachten sofort unsere Kameras in Stellung und staunten nicht schlecht, als der Riesenvogel über die Menschenmenge auf den Flughafen zusteuerte! Dieses Schauspiel wiederholte sich natürlich einige Male und es war für uns wirklich ein Spaß das alles mitzuverfolgen! Was noch erwähnenswert ist: das Wasser ist sowas von kristallklar – und die Wellen super – also dieses Fleckchen Erde bekommt ein klares „Gefällt mir“

3. Landgang: Antigua
Auch auf dieser Insel haben wir sehr pünktlich im Hafen angelegt und wir wollten auch heute auf eigene Faust die Insel bzw. einen Strand erkunden.
So haben wir uns zur Taxistelle begeben und sind wieder mit einem Sammeltaxi zu einem Strand gefahren. Genauer gesagt sind wir zur Dickinson Bay gefahren. Dort angekommen haben wir wiedermal gestaunt wie schön doch das Wasser und der Strand ist. Die Piña Colada bei Sneaky Pete’s Beach Bar hat auch hier wunderbar geschmeckt (für die Liegen mussten wir nichts zahlen, da wir ja Getränke konsumiert haben) und das Spaß-Angebot war sehr gut! Wir haben uns einen Jet-Ski ausgeborgt (Preis weniger als 40 Dollar und wir konnten uns damit 30 min vergnügen) und sind dann mit 70 kmh übers Wasser gefegt – es war herrlich!

4. Landgang: St. Lucia
Diesmal (und auf dieser Cruise auch das einzige Mal) haben wir einen Tour am Schiff gebucht. Inbegriffen war eine Rundfahrt durch Fischerdörfer, Mittagessen, Botanischer Garten und Rückfahrt mit dem Katamaran. Und wir haben die Tour nicht bereut – im Gegenteil!  Los ging es mit den gewohnten Minibussen zuerst durch die Stadt und dann schon bald rauf auf einen Berg, durch ein Schulareal durch und wieder hinunter zum ersten Fischerdorf. Die Reiseleiterin erklärte aus die wichtigsten Eckpunkte und machte das auf eine interessant informative und auch humorvolle Art. Ein weiterer Aussichtspunkt war natürlich die Marigot-Bay und ein „zufälligerweise“ platziertes Verkaufsstandl, wo man Bananenketchup und Banana Hot Sauce käuflich erwerben konnte – und das Zeug schmeckt richtig gut!  Weiter ging’s zum nächsten Fischerdorf, wo wir auch ein wenig Aufenthalt hatten und rumspazieren und in unserem Fall fotografieren konnten. Der nächste Stopp war beim Botanischen Garten und danach ging’s zum Mittagessen – ein leckeres kleines creolisches Buffet erwartete uns. Anschließend wurden wir zum kleinen Hafen des Fischerdorfes gebracht und hier wartete der Katamaran auf uns und eine rasante Fahrt mit viel Musik und gratis Rum-Punch stand uns bevor. Wir wurden direkt zum Pier gebracht, wo unser Schiff vor Anker lag und beim Ablegen konnten wir auf einen erlebnisreichen Tag zurückdenken.

5. Landgang: Barbados

Barbados Leider schon der letzte Landgang – aber wie sich später herausstellte ein wirklich toller! Wir wollten eigentlich eine Tour buchen, um mit Schildkröten zu schwimmen. Aber leider waren schon alle Plätze vergeben. Also wanderten wir den langen Pier entlang zum Hafen, erkundigten uns, wo man den ev Schildkröten sehen könnte und fuhren dann zur Paynes Bay. Am Strand angekommen genossen wir wieder das türkisfarbene Wasser, den herrlich feinen Sand und das karibische Flair! Es wurden auch kleine Touren angeboten – darunter auch Schwimmen mit Schildkröten! Yeah! Wir fuhren also mit einem kleinen Boot los und wunderten uns, warum nach ca 100 m schon angehalten wurde (neben einem Katamaran)… Tja, hier waren schon die Schildkröten zu sehen, da sie hier gefüttert wurden für die Touris. Wir sahen 2 wirklich große Turtles und genossen das Schnorcheln mit den Tieren. Nach ca 15 min ging es für uns weiter zu einem  kleinen Wrack, das auch ziemlich in Strandnähe war (Nahe dem Resort Sandy Lane, wo Tiger Woods geheiratet hat). Zurück an unserem Strand haben wir gedacht: ok, wir hätten die Tour nicht buchen müssen, da wir vom Strand aus zu den Turtles schwimmen konnten, aber es war ok so. Wir sind auch noch 2x rausgeschwommen und haben dann auch 4 große Schildkröten gesehen – das ist schon ein Erlebnis! Am Nachmittag ging es zurück zum Schiff und mit etwas Wehmut nahmen wir Abschied von den karibischen Inseln.

Seetag
Endlich konnten wir auch mal das Schiff genießen, denn 5 Landgänge können dann doch ganz schön anstrengend sein. Gala-Abend war dann auch noch und am nächsten Tag mussten wir unser tolles schwimmendes Hotel auch schon wieder verlassen – und leider hat der Ausschiffungsvorgang eine gefühlte Ewigkeit gedauert – wir mussten sicher 2 Std in dem zugeteilten Bereich warten.  Wir fuhren dann mit dem Taxi in ein Hotel, da unser Flug erst am nächsten Tag wieder zurück nach Europa ging und konnten nochmal den Strand genießen (und ein paar nette Tierchen, die da rumliefen!




































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